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wie immer

Noch eine Woche. Oder etwas weniger inzwischen. Nicht mehr viel Zeit. Aber eben alles wie immer. Kurz vorm Ziel kommt irgendwas dazwischen. Genau eine Woche vorm Hannover-Halb-Marathon erwischt mich die übliche Erkältung. Nicht sehr heftig, eher sogar kaum spürbar. Aber doch vorhanden. Das letzte harte Training – heute sollte es sein – sagte ich sicherheitshalber ab. Oder verschob es auf morgen? Ich weiß es noch nicht. Ich weiß auch nicht, warum so was immer, ja wirklich immer bei mir so ist. Sollte es von der Psyche ausgelöst werden, so ist mir der Grund nicht bekannt. Ich freute mich einfach nur auf den Lauf, ohne Druck einer Bestzeit oder ähnlichem im Hinterkopf.

Aber genau dies ist auch die Chance: ich kann einfach einfach laufen, ohne Druck. Sollte ich morgen trainieren können, kann ich am Sonntag starten. Sollte ich morgen nicht trainieren, kann ich trotzdem laufen. Mein Trainer hat ganze Arbeit geleistet. Mit weniger Vorbereitung fühle ich mich besser als im letzten Jahr. 

Bleibt für den Aussenstehenden wie üblich die Frage: warum mache ich das alles? Binde mir Zeit ans Bein, gebe Geld aus, lese, analysiere. Das alles ohne jegliche Chance, irgendwann mal richtig gut zu werden. Wer aber sagt, was „richtig gut“ ist? Wenn man es genau betrachtet, lege ich das für mich allein fest – und im Vergleich mit mir bin ich Weltspitze. Nebenbei gibt es aber noch einen willkommen Nebeneffekt. Während der Geist durch seinen Willen den Körper trainiert und stärkt, stärkt der Körper durch seine Leistungsfähigkeit den Geist. Manchmal nur das Eine, manchmal nur das Andere. In der Summe aber beides.

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