Wasserstadt Triathlon 2019

Die Überschrift hätte auch lauten können: wieder was gelernt.

Letzten Samstag stand der nächste Wettkampf an. Eigentlich ja nur ein hartes Training. Aber wenn ich schon starte, dann erwarte ich eben auch was. Zumal ich zum ersten Mal  für meinen Verein in der Niedersächsischen Landesliga gestartet bin ,

Fazit: ich war zu langsam. Zu langsam um in die Wertung zu kommen, 7. von 7 meines Teams. Das trotz neuem Rekord auf dieser Strecke!

swim: 750m –  15:29 min – 2:04min/100m

Zum allerersten Mal mußte ich gebremst schwimmen! Kein Platz, nirgendwo, zu keiner Zeit. Ich kam nahezu erholt, aber total gestresst aus dem Wasser

bike: 19km – 38:02 min (inkl.T1)   – 32.9km/h – 190W NP

Radpart war die Hölle. Gegenwind, gefühlt nur bergauf, kein Druck aufm Pedal – zumindest laut Anzeige. Laut Gefühl bin ich voll am Anschlag, kann trotzdem nicht alles abrufen. Wie sich später herausstellt, habe ich meinen Leistungsmesser falsch kalibriert, so daß er vermutlich 30 W zu wenig angezeigt hat. Das rächt sich dann bei:

run: 4.3km –  22:29min (inkl.T2) – 4:52min/km

Selten hab ich mich so mies, so langsam gefühlt. Klar, es war warm. Aber ich hätte keine 10km laufen können heute. Zu viel hab ich auf dem Rad verpulvert. Oder gibt es da noch was, was ich nicht verstehe? 2016 fühlte ich mich an gleicher Stelle genau so mies. 2018 an gleicher Stelle lief dann alles perfekt. Erst später im Jahr 2018 hatte ich am Möhnesee noch einmal so ein „…ich kann nicht alles rausholen…“ Rennen.

1:16:01h

Hartes Training eben. Die darauf folgende Woche war dann ein sportliches auf und ab.

Montag: bike – Feststellung der Falschkailibrierung. Beine und Körper funktionieren besser als Samstag. Leistung 130% vom Samstag. Ganz easy

Dienstag: swim + Wechseltraining bike/run – #Trainingsweltmeister. Wurde ich am Samstag noch klar abgehängt, kann ich heute mühelos mithalten. In jeder Disziplin.

Mittwoch: run – die Hitze und die Anstrengung fordern ihren Tribut. Das ist der härteste, aber nicht der schnellste oder längste Lauf des aktuellen Zyklus. Obwohl er damit etwas an meinem Selbstbewußtsein nagt, so sichert er doch gleichzeitig die Erkenntnis:

Ich erreiche  vielleicht nicht jedes Ziel. Aber wenn ich auf mein Gefühl achte – im Guten wie im Bösen – dann bin ich damit Herr der Lage und kann mich anpassen. Und ich kann zurückkommen und es noch einmal angehen. Jedes Training zählt. Jede Erfahrung zählt. Damit schließt sich dann wieder der Bogen zum realen Leben.

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